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26. November 2014, 18:00 Uhr – Lesung und Diskussion im Deutschen Historischen Museum

Schuber_3DLesung und Diskussion im Deutschen Historischen Museum mit den Herausgebern Felix Brusberg und Sabine Carbon und dem Historiker und Kurator der Ausstellung „Der Erste Weltkrieg“ Andreas Mix DHM, Unter den Linden 2, 10117 Berlin.

„Dieser Druck ist vertraulich. Es wird gebeten ihn nicht zu verleihen oder aus der Hand zu geben.“ So vermerkte es Kessler in roten Lettern in der 1921 als „Privatdruck“ erschienenen Ausgabe seiner Feldpostbriefe. Lediglich 130 Exemplare ließ er in der Werkstatt seiner Cranach-Presse drucken und verschenkte diese ausschließlich an Freunde und Verwandte. Durch den vorliegenden Reprint ist dieses rare Dokument erstmals wieder vollständig nachzulesen. Zwischen Schönheit und Schrecken balancierend geben Kesslers Feldpostbriefe faszinierende und verstörende Einblicke in die Psyche einer untergegangenen Epoche. Sie erschließen eine Welt im Zusammenbruch. Kessler erlebt den Kollaps des Kaiserreichs und der Welt, wie er sie kannte. Die in einem Zusatzband vereinigten Texte von Florian Illies, den Kessler-Biographen Peter Grupp und Sabine Carbon sowie dem Sammler Felix Brusberg geben eine Einordnung zum Phänomen des Ästheten und Soldaten.